Grundsteuererklärungen

Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018 ist der Gesetzgeber verpflichtet, eine Neuregelung für die Grundsteuer zu schaffen, um eine gerechtere Berücksichtigung des Alters und der Lage der Grundstücke zu schaffen.
Insgesamt soll die Summe der Einnahmen für die Gemeinden unverändert bleiben, aber es wird zu einer unterschiedlichen Verteilung kommen, d.h. einige Grundstückseigentümer werden mehr zahlen, andere weniger.

Die Frist für die Einreichung der Grundsteuererklärungen endet - nach einer generellen Fristverlängerung - am 31. Januar 2023.
Ob es eine weitere Fristverlängerung geben, bleibt abzuwarten, ist jedoch eher unwahrscheinlich.
Auf jeden Fall gibt es die Möglichkeit individuelle Fristverlängerungen zu beantragen.

Wir können Sie bei der Erstellung Ihrer Grundsteuererklärung unterstützen. Auch die Beantragung einer Fristverlängerung übernehmen wir. Rufen Sie gerne an oder schreiben Sie eine E-Mail an post[at]steuerberaterin-rueter.de.

Folgende Unterlagen werden von uns benötigt:

  • Auftrag für die Erstellung
  • Vollmacht zur Beantragung eines Grundbuchauszugs
  • Ausgefüllte Checkliste für die erforderlichen Angaben mit den entsprechenden Unterlagen
  • Kopie Ihres Personalausweises, da wir nach Geldwäschegesetz verpflichtet sind, neue Mandanten zu identifizieren.

Das Honorar bemisst sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung. Es fließen der Wert der Immobilie und der Aufwand für die Erstellung ein.
Für Wohnungseigentum liegt das Honorar in der Regel in einer Größenordnung von 300 Euro bis 500 Euro (inkl. Umsatzsteuer). 

Wenn die Immobilie zur Erzielung von Einkünften verwendet wird, ist das Honorar steuerlich absetzbar.